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Dienstag, der 23.06.2008 |
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Karaöz (Vorabend) -
36° 16,5' N - 030° 23,5' E
- Um Mitternacht auf Nachfahrt -Tagesziel:
Kastellorizon - 77 sm |
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Nachtsegeln von Karaöz nach Kastellorizon.
Angestrebtes Guten-Morgen-Ziel ist die SE-Ecke von Kastellorizon mit der blauen
Grotte "Phokiali". Der günstigeste Zeitpunkt zum Befahren der Grotte
(Sonneneinfall) mit dem Dinghi ist ein sonniger Morgen gegen 11:00. Übersichtskarte - Kastellorizon - (Übersicht) |
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Nach einem generellen WSW- und
später W-Kurs wird die griechische Insel Ns. Strongyli mit dem Leuchtfeuer Fl. 5s 107m 17M großzügig
(Untiefen) passiert. |
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Mit Wechsel der
Hoheitsgewässer ist jetzt die griechische Flagge zu setzen
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Phokiali - 36° 07,4' N - 29°
34,7' E |
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Von
außergewöhnlicher Schönheit ist die Blaue Grotte, eine riesige Meereshöhle am
südöstlichen Teil der Insel. Der
Innenraum misst ca. 75 m Länge, 40 m Breite und eine Höhe von ca. 35 m. Die Stalaktiten
und Stalagmiten dieser unglaublich schönen Höhle werden am Vormittag, wenn die Sonne
herein scheint von blauem Licht umflutet. Weil Kastellorizon nicht soviele Touristen hat
und dieses Naturparadies weit ausserhalb liegt, gibt es hier Robben und
Schildkröten. Bei niedrigem Wasserstand kann die Höhle mit dem Dinghi befahren werden.
Der Eintritt zur Grotte ist nur dann möglich, wenn die Gewässer ruhig und ohne Wellen
sind. |
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Detailkarte -
Kastellorizon - Lageplan Auf dem Weg zum Hafen von Kastellorizon Megisti
bietet sich ein Badeabstecher in der Bucht Ormos Mandraki an. Die an der
Nordküste gelegene Bucht unterhalb der Burgruine "Castello Rosso" und neben dem
Friedhof, ist vorsichtig anzufahren. Vorsichtig mit Augennavigation zwischen den nahen
Inseln und Riffen unter Motor fahren.
Von Phokiali kommend NE-Kurs um das östliche Kap herum.
Mit genügend Abstand zum Land, dennoch möglichst dicht an der Küste entlang auf
WNW-Kurs zwischen der Insel Ag. Georgiou und Kastallorizon durch. |
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Ormos Mandraki /
Kastellorizon - 36° 09' N - 29° 36' E |
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Vorsicht
!!! Unmittelbar vor der Huk am Friedhof ragt ein Riff unter Wasser sehr
weit nach Norden und versperrt den momentan direkten Weg. Mit Passieren der Inser Ag.
Georgiou erst nach Norden abdrehen Richtung Insel Ns. Poliphados, dann
durch Augennavigation den Moment abpassen, an dem auf W- schließlich dann auf S-Kurs
gegangen werden kann. |
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Liegeplatz ca. 50 - 100 m vor der
Küste möglichst mittig in der Bucht
Wassertiefe: 2 - 5 m
Grund: Schlick mit Seegras
Anker: frei schwojend oder mit langer Leine zu einem der beiden Anlegern (Dinghi) |
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Megisti /
Kastellorizon - 36° 09,4' N - 29° 35,6' E - Leuchtfeuer Einfahrt |
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Hafeneinfahrt-Leuchtfeuer
Fl R 2,4s 9m 3M- Bei der Einfahrt auf im
Hafen liegende oder ein- oder ausfahrende (große) Fähr- und Kreuzfahrtschiffe achten.
Diese können den engen Hafen ganz schön blockieren. Crewliste für den Hafenmeister
bereithalten.
Hafenmeister: Fon ++30-22460-49270Wahlweise im SW
auf begrenzten Raum frei schwojend auf Reede ankern oder am Kopfende des Hafens in der
Backbordhälfte um den Steg herum längsseits gehen.
Wassertiefe: 2 - 7 m
Grund: xy
Ankern: Buganker, Heckleinen zur Hafenmole oder längseits zum Kai
Achtung - stb.-seits vom Kai (vom Wasser aus) nur 20 m Platz - Klippen unter Land
Versorgung: Wasserhähne und Strom nur am Fährkai (beim Hafenmeister fragen)
Tipp: Kastellorizon am Besten "mit" Wasser und "mit" Treibstoff
anlaufen, - alle Güter sind hier Mangelware, nicht oder nur dosiert vorhanden und teuer. |
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Araber, Sarazenen,
Piraten,Venezianer und Kreuzritter besuchten die Insel. Letztere bauten die Feste
"Castello Rosso". Seit 1947 gehört die Insel zu Griechenland. Um 1920 lebten
hier noch 20.000 Menschen, derzeit etwas mehr als 200 Leute. Sollte die Zahl wesentlich
darunter sinken, würde die Insel an die Türkei fallen. Ein Überleben der Insel unter
griechischer Regie ist nur durch entsprechende Unterstützung und Tourismus möglich. |
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Da die Schiffsliegeplätze
beschränkt sind, sollte Anleger wissen, wenn man sich einen Platz vor einem Lokal
aussucht, dass erwartet wird, dort auch zu essen. Die Betreiber scheinen hier "sehr
genau hinzugucken". Verständlich, wenn man die Hintergründe des Bestehens von
Kastellorizon kennt und weiß, wie wichtig Devisen für die Einwohner sind. Alternativ
lieber auf Reede gehen. Restaurant Alexandra
(soll rechtlautstark in der Anschaffe sein)
- Fon ++30-22460-49019
Spezialität: Traditionelle Griechische Küche - Preis recht hoch
Restaurant - Estoratorio Lazaraki
direkt hinter dem Steg
Spezialität: Fisch - Auswahl beschränkt, Qualität gut, Preis angemessen,
andere Seglerquellen bezeichnen das Restaurant als viel zu teuer (Kilopreis 35 bis 45
Euro), Fleischspieße seien mit 6,-- Euro (Preistafel) ausgezeichnet, verlangt wurden aber
10,-- Euro |
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Tagesstrecke: 77 sm -
total 229 sm |
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Diese Planseite ist ein kleiner
Vorgeschmack auf die einleitenden Inhalte des Buchtitels
Der Törnbegleiter - Türkei - Lykische Küste" - Für die Realisierung wird noch ein
Vercharterer oder eine Agentur als Partner gesucht, das Projekt auf den Weg zu bringen. |
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