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Freitag, der 20.06.2008

Koordinaten Polemos Bükü (Sicak Koyu) - 36° 10,0' N - 29° 48,3' E

alternativ Kisle Bogazi

Tagesziel: Ücagiz bzw. Kaleücagiz - 14 sm


Tagesablauf Morgens recht bald raus, denn trotz der geringen Segelstrecke sind drei Abstecher vorgesehen. Am Tagesziel sollte man früh einlaufen, da bei Hassan in Ügcagiz bzw. Kaleücagiz schnell die Anlegemöglichkeiten aufgrund starker Besucherfrequenz erschöpft sind.

Übersichtskarte - Kekova Reede - (Übersicht)


Koordinaten Karakol-Inseln - Ankern im Archipel - 36° 10,0' N - 29° 48,3' E (S-Einfahrt)

Besonderheiten der Anlegestelle Erster Abstecher:

Da die Platzverhältnisse im Archipel der Karakol-Inseln sehr beengt sind, im Norden zwischen den Inseln durch Untiefen eine Durchfahrt unmöglich ist, lasst sich das Zentrum nur vom Süden her ansteuern. Vorsicht !! - Augennavigation ist angesagt.

Detailkarte - Karakol-Inseln - Lageplan

Bei der Einfahrt vom Süden her liegt die größere westlichere Insel Kara Adasi bkb. Man fährt westlich der der Poprak Adasi vorgelagerten Insel bei einer Wassertiefe von ca. 10 m in den Archipel ein.

Liegeplatz: Freies Ankern im Zentrum
Wassertiefe: 3 - 5 m
Grund: Heller Sand
Ankern: Frei schwojend (Anker überprüfen)

Bei SW-Winden auf Abtrifft achten, die zweifelsfrei im NE auf die Untiefen zuhält.


schnorchler-1.gif (9054 Byte) Durch das kristallklare Wasser wird man sofort an ein Aquarium erinnert. Schnorcheln, Schwimmen und Tauchen sind ausgezeichnet in dem 200 m auf 200 m sich erstreckenden Archipel. Es besteht eine gute Chance, morgens sehr früh dort als erste und einzige Besucher Ruhe pur genießen zu können, - auch Gelegenheit hier vielleicht zu frühstücken.

Tagesablauf Die Insel Kekova wird gegen dem Uhrzeigersinn umrundet bis man am frühen Nachmittag das Tageziel erreicht. Die Weiterfahrt kann küstennah unter Motor sein oder weiter draußen unter Segeln. Achtung !!! Die Untiefen mitten in der Kekova vorgelagerten Karaadalar-Inselgruppe sind zu meiden. Südlich unter Segel oder nach Verfassung nördlich dichter unter Kekova weiter auf NE-Kurs gehen.

Koordinaten Karaloz Bucht - Ankern am Ende der Bucht - 36° 10,95' N - 29° 53,8' E (Einfahrt)

Besonderheiten der Anlegestelle Zweiter Abstecher:

Auf der seewärtsgelegenen Seite von Kekova liegt der tiefe Einschnitt der Karaloz-Bucht.

Detailkarte - Karaloz-Bucht - Lageplan

Auffällig befinden sich auf der Nordseite der Bucht ockerfarbene Höhlen. Fährt man bis zum Ende der Bucht hat man im südlichen Teil einen sehr gut geschützen Liegeplatz vor Westwinden gefunden.

Südlicher Liegeplatz:
Wassertiefe: 5 - 9 m
Grund: Schlick
Ankern: Heckleine nach Süd oder SE an das Felsufer

Westlicher Liegeplatz:
Wassertiefe: 5 - 9 m
Grund: Schlick
Ankern: Heckleine nach Süd oder SW an das Felsufer


wing-wind.jpg (1373 Byte) Bei Meltemi können starke Fallböen den Verklicker spontan in alle Richtungen wandern lassen

Tagesablauf Nach dem Verlassen der Karaloz-Bucht geht man wieder auf den ursprünlgichen Kurs NE und setzt die Umrundung der Insel Kekova gegen den Uhrzeigersinn fort. Auf dem Weg zum Ostkap mit dem Leuchtfeuer Geyikova Burun Fl. 5s 35m 14M sind die beiden Inseln Sezgin Adasi und Tek Adasi wahlweise stb. oder bkb. zu passieren. Liegen wir zu diesem Zeitpunkt noch früh in der Zeit kann einer dritter Zwischenstopp eingeschoben werden. Alternativ sollte man direkt auf das Tagsziel Ücagiz bzw. Kaleücagiz zuhalten.

Koordinaten Gökkaya Limani (Yali-Bucht) - 36° 12,8' N - 29° 53,8' E

Besonderheiten der Anlegestelle Dritter Abstecher:

Der sogenannte "Himmelsfelsenhafen, 1,5 sm NW-lich des NE-Kaps von Kekova, wird durch die vorgelagerten Inseln Asirli Ada (Ashil) und Kisneli Ada (St.Elias) geschützt.

Hinter diesen beiden Inseln befinden sich zwei größere Buchten und dazwischen eine Menge kleiner Inselchen und auch Untiefen. Grotten, Ruinen und andere nette Stätten laden zum Verweilen und relaxen ein.

Detailkarte - Archipel - Gökkaya Limani -  Lageplan

Drei Ankerplätze bieten sich an:

SW-Fjord (von der Asirli Ada gesehen weiter Einschnitt auf dem Festland nach SW)
Wassertiefe: 2 - 9 m
Grund: Schlick
Ankern: Am Anfang des Fjord frei schwojend

Detailkarte - Ankerplätze - Gökkaya Limani - SW-Fjord - Lageplan

Liegeplatz: Gökkaya Limani im Norden
Wassertiefe: 5 - 8 m
Grund: Schlick
Ankern: frei schwojend

Detailkarte - Nördlicher Ankerplatz - Lageplan

Nördlicher Liegeplatz vor dem zerstörten Restaurant auf der Insel Asirli Adasi
Wassertiefe: 3 - 4 m
Grund: Schlick
Ankern: An einer kleinen Plattform mit Ringen bzw. an einem noch vorhandenen Kai.


schnorchler-1.gif (9054 Byte) Ein Ankern zu Beginn des SW-Fjords bietet den Vorteil, mit dem Dinghi wenige 100 m an das südliche Ende der Insel Asirli Ada zu fahren. Hier kann man mit dem Boot eine Grotte befahren oder baden und schnorcheln

Koordinaten Ücagiz Limani - 36° 12,8' N - 29° 53,8' E

wing-hand.jpg (1358 Byte) Der kleine Ort Ücagiz zwischenzeitlich auch Kaleücagiz bezeichnet an der gleichnamigen Bucht wird von mehreren Stegen und den dazugehörigen Restaurants dominiert. Die Einfahrt in die Ücagiz-Limani-Bucht gestaltet sich sehr diffizil und erfordert Augennavigation

Übersichtskarte - Ücagiz - Reede - (Übersicht)

Detailkarte - Passage Ücagiz-Reede - Lageplan

Detailkarte - Ücagiz / Kaleücagiz - Lageplan

Man fährt aus Osten kommend an der Anlegestelle Kale Köy vorbei, halte sich von den vorgelagerten Inselchen und Untiefen fern bis stb. querab Ücagiz sichtbar wird. Die Einfahrt  in den Ücagiz Limani kann nur unter Motor und unter Augennavigation erfolgen. Für Yachten ergeben sich nur zwei Durchfahrten. In Blickrichtung Ücagiz ist die linke Passage zu wählen, die Insel Yassi Adasi bleibt stb. liegen. Bei der weiteren Passage sollte man sich ziemlich bkb. halten, da recht voraus eine Insel mit vielen vorgelagerten Untiefen liegt. Auch auf der linken Seite zum Festland stehen Felsvorsprünge  hervor.


Besonderheiten der Anlegestelle In der Bucht gibt es drei Ankermöglichkeiten:

Liegeplätze an den Stegen vor den Restaurants:
Wassertiefe: 2 - 3 m
Grund: Schlick
Ankern: Auf 5 - 7 m und Heckleine zum Steg, beim Hassan-Steg können bis zu sieben Yachten längsseits festmachen
Einkauf: Zwei kleine Märkte für Obst und Gemüse, Internet-Cafe, Eis, Telefon, Lebensmittelgeschäft, Boutiquen

Liegeplätze im westlichen Teil der Bucht:
Wassertiefe: 5 - 8 m
Grund: Schlick
Ankern: frei schwojend
Die letzten 200 m bis zum Ende der Bucht nur noch Wassertiefe 2 m
Vorsicht am nördlichen Ufer befindet sich eine Untiefe.

Liegeplätze im östlichen und ruhigeren Teil der Bucht:
Wassertiefe: 4 - 5 m
Grund: Schlick
Ankern: frei schwojend mit Blick auf die Rückseite der Burg von Kale


wing-restaurant.jpg (1898 Byte) Neben mehreren Restaurants rivalisieren insbesondere zwei Platzhirsche sehr dominant. Da beiden das Wohl der ankommenden Segler gemein ist, dürfte es wohl stets bei einem Unentschieden bleiben.

Restaurant (das rechte) - Hassan Yasir Restaurant - bezeichnet als "Bester Koch vom Mittelmeer"
UKW-Anruf Kanal 16 "Hassan"
- Fon:
- e:Mail:
Für Segler werden sogar Duschen, Strom, Wasser und WC geboten.
Spezialität: Fisch, Huhn, Rindfleisch und Karavida (Steinhummer) gegrillt oder gekocht.

Restaurant (das linke) - Ibrahim - bezeichnet als "Bester Koch weit und breit"
UKW-Anruf Kanal 16 "Ibrahim"
- Fon:
- e:Mail:
Auch hier gibt es für Segler Duschen, Strom, Wasser und WC
Spezialität: Raki-tafel mit vielen verschiedenen Vorspeisen

Restaurant Onur
- Fon:
- e:Mail:
Spezialität: Ruhigeres Ambiente bei einem Glas guten Wein.


wing-ausflug.jpg (1786 Byte) Unmittelbar im Osten von Ücagiz befinden sich Übereste des antiken Teimiussa, welches genau wie das gegenüber gelegene Simena 400 v. Chr. erbaut wurde. Verschiede Überreste sind überall in Ücagiz noch zu finden.

Sowohl Hassan von Ücagiz, als auch ein Hassan von Kale Köy organisieren Ausflüge nach Myra. Diese können anstelle von Finike von Landseite gut von hier aus unternommen werden, zumal das Boot geschützt liegt (Mit Hassan klären und Wetterbericht studieren). Alternativ wäre ein Abstecher nach Andraki, sinnvollweise auf dem Weg nach Finike und dort auf Reede liegend. Nur sollte hier eine Ankerwache verbleiben und das Boot nicht ohne Aufsicht bleiben.

Eine weitere Überlegung ist der Besuch von Kale Köy, wahlweise mit Dinghi, dem Holeüber-Angebot von Hassan oder durch Verholen der Yacht selbst in Verbindung mit einem dortigen Restaurantbesuch.


Diese Planseite ist ein kleiner Vorgeschmack auf die einleitenden Inhalte des Buchtitels
Der Törnbegleiter - Türkei - Lykische Küste" - Für die Realisierung wird noch ein Vercharterer oder eine Agentur als Partner gesucht, das Projekt auf den Weg zu bringen.

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