| Das Wetter ist zunächst
bestens. Die Sonne scheint und es ist 20 Grad warm. Im Laufe des Tages ändert sich der
Wind und das Wetter häufig. Dank der unberechenbaren Böen kommen wir teilweise auf
Windstärke 6, was dank des Skippers und seiner Crew aber kein Problem darstellt. Toni ist
zum ersten Mal auf einem Segelboot. Das Segeln bereitet ihr sichtlich Vergnügen und auch
der teilweise starke Seegang (4-5) kann ihrer guten Laune keinen Abbruch tun. Geplant war
von Konstanz zur Insel Mainau zum Baden zu fahren. Später wollten wir dann über
Meersburg nach Friedrichshafen segeln, wo das Auto von Moni und Toni stand. Wegen der
Wetterlage stark bewölkt, mit Schauern - wird der Badeausflug zur Insel Mainau
gestrichen und direkt nach Friedrichshafen gesegelt. Die Segelquote an diesem Tag liegt
bei fast 90 % und es werden insgesamt 18,6 Seemeilen zurückgelegt. |
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Das
Anlegemanöver ist wegen des starken Seitenwindes schwierig und zudem ist die Gästebox
für unser Schiff nicht breit genug. Wir müssen umdrehen und der Hafenmeister gibt uns
einen Platz an einem Ponton vor der Kaimauer. Gegen
18 Uhr gehen wir zum Essen in die Stadtmauer. Es gibt typisches Essen vom
Bodensee wie z.B. Felchen in Mandelbutter oder Orangensauce und viele andere ortstypische
Speisen. Die Portionen sind so übersichtlich, dass sich Jürgen und Gerhard noch ein
weiteres Gericht bestellen, was sie sich teilen. Nach dem Essen gehen wir noch in eine
Eisdiele, die im Gegensatz zu den übersichtlichen Mengen des Restaurants
tennisball-große Eisbällchen verkauft. Das bestellte Eis ist an Farbenpracht mit den
derzeit blühenden Blumen zu vergleichen. z.B. das kräftige Gelb des Mangoeises sowie das
leuchtende Grün des Kiwieises. |