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Mittwoch, der dritte
Segeltag Ich habe nach diesem wundervollen
Segeltag am Dienstag nun die Aufgabe für den Mittwoch zu berichten. Dieser Mittwochmorgen
fing für mich nicht so ganz so glücklich an.
Durch meine zwei Knieoperationen im letzten Jahr hatte ich
Schwierigkeiten, mit einem großen Schritt aufs Boot oder vom Boot zurück zu kommen, ohne
dass sich mir eine helfende Hand entgegenstreckte.
Nachts um 2 Uhr musste ich mal ganz dringend an Land, habe
es alleine gewagt und war ganz zuversichtlich, dass ich es auch zurück schaffe. Aber nein
mein Platz war am Steg! |
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 Mitseglerin
Heide |
| Elli hatte das Fenster zu,
Jürgen schnarchte, Ralf schlief tief was nun? Plötzlich hörte ich
jemanden
. Horst kam verschlafen auf mich zu mein Retter! Das war natürlich
der Lacher des Tages. Wir hatten zwei
Tagesgäste: Gerd und Hans-Jörg aus Freiburg.
Ralf und Jürgen hatten Küchendienst. Das Frühstück war
längst um 7.30 Uhr fertig und alle hatten Hunger- aber die Jungs hatten Verspätung! Eine
halbe Stunde!
Nach einer Einweisung für die beiden Tagesgäste sind wir
um 10.15 Uhr ausgelaufen: Zwar Sonne - aber wenig Wind. |
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Elli legte sich um
11 Uhr im pinkfarbenen Bikini auf dem Vorschiff ein schöner Farbtupfer ! Gegen 12.30Uhr hatten wir zwar traumhaft schönes Wetter, aber immer
noch keinen Wind. Unter Motor haben wir bei Meersburg die Fährverbindung überquert.
Danach machten wir den Versuch, Großsegel und Genua zu setzen aber vergebene
Liebesmühe. Es war absolute Flaute.
Jürgen und Ralf machten Vesper, Gottfried fuhr
währenddessen unter Motor Richtung Hagnau, Immenstaad, Fischbach, Friedrichshafen und
kehrte um - noch immer kein Wind!
So machten wir mal ein Mittagsschläfchen - Ralf, Horst und
ich.. |
 

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16.45 Uhr ankerten wir westlich der Insel
Mainau zum Baden. Gegen 17.30Uhr fuhren wir dann unter Motor wieder nach Sipplingen
zurück. Donnerstag und Freitag waren Gottfried und
ich zum Küchendienst eingeteilt und so machten wir noch Inventur in der Küche, damit wir
wussten, was wir noch an Vorrat haben oder noch einkaufen müssen. Ich machte mich gleich
nach dem Einlaufbier auf den Weg zum Einkaufen. Es waren nur Kleinigkeiten zu
besorgen, aber der liebe Horst wollte ein Mitbringsel haben was das wohl war ? Wir
haben uns dann im Seehof zum Essen getroffen. Als ich angekommen war, standen schon 3
wundervolle Platten mit griechischem Bauernsalat auf dem Tisch und danach gab es jede
Menge leckerer Hauptspeisen zu vernünftigen Preisen.
Und dann durfte Horst sein Mitbringsel aufs Boot tragen :
Grauburgunder vom Bodensee, den wir dann noch zum Tagesabschluss im Cockpit genossen
haben.
Es war trotz Flaute ein sehr schöner Tag ! |
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