www.uvis-segeln.de CT - I - 20.05.2008   Private Segelfreunde
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Morgen

Dienstag, der zweite Segeltag

Morgens gegen 07:30 kamen unsere Tagesgäste Gerd und Rainer an unserem Auslaufhafen in Konstanz an. Nach kurzem Schnack und einem ausführlichen Frühstück mit allem was das Herz begehrt oder die Kombüse hergab.

Als alle nach einem ausgiebigen Frühstück satt waren, da es tagsüber nur Snacks gab und keine warmen Speisen, hielten wir wie jeden Morgen unser Briefing in unserem Salon ab. Unsere Tagesgäste kannten die Prozedur, da Sie bereits erfahrene Segler waren.

Nach dem Briefing kam der letzte Toilettengang vor einem ereignisreichen Tag aber dazu gleich.

Das sind meine Erinnerungen

Mitsegler Gerhard




Als wir aus dem Hafen ausliefen, war uns relativ schnell klar (Da wir die orangenen Blinkleuchten ca. 40 mal in der Minute 1. Warnstufe für Sturmwarnungen   auf dem Binnengewässer sahen.), das dies nicht der Tag für Schönwettersegler war.

Die Schwimmwesten waren Pflicht.

Auf dem Seeweg nach Fussach erzielten wir Knotenrekorde. Die Spitze lag bei 7,6 Knoten gesegelt von Rainer. Nach seinem Spruch, - derjenige, der die höchste Knoten-Geschwindigkeit segelt, muss abends eine Runde zahlen, wurde der Rekord an ihm abgegeben. Ich hatte bis dahin schon 7,5 Knoten erreicht. Ein Glück, das der Rekord von ihm geknackt wurde.

Durch den starken Seegang konnte man sich kaum in der Kajüte aufhalten. Wenn man den Horizont aus den Augen verliert, kann einem leicht übel werden. Zudem wurde man von einem ins andere Eck geschleudert. (spaßig oder nicht)

 Tagesgast Rainer aus Kriftel, das erste Mal dabei

Es briest auf, die Rettungswesten an

Gib mir die 7,6 - und ich schmeiß ne Runde

Als wir die raue See hinter uns gelassen und uns schon alle auf das Abendessen gefreut haben, nahten wir endlich unserer Anlegestelle in Fussach.

Denkste  wohl!

Nach einem dreiviertelstündigen Ankommen im Hafen und Jürgens verwunderten Blicken (Die haben ja den ganzen Hafen umgebaut, -   nichts mehr ist so wie es einmal war) wurde beim Bezahlen der Hafengebühren klar, dass wir unglücklicher Weise doch tatsächlich den falschen Hafen angelaufen hatten (Skipper Ahoi - und das Essen war schon in den Vorbereitungen - „smile“).

Nun ging es doch noch einmal los. Die ganze Prozedur rückwärts. Also Taue los und ablegen. In den nächsten Hafen nach Fussach - wir waren einfach eine Einfahrt zu früh.

Alles sah von der Seite her, von der wir nahe dem schweizer Ufer unter Segeln kamen, einfach zu ähnlich aus.




Gleich im Hafen? - In welchem denn?

Jetzt werden wir verholen nach Fussach

Nach erfolgreicher Ankunft klappte das zweite Anlegemanöver dank der erfolgreichen vorherigen Übung richtig gut und wir haben unser Einlaufbier genossen.

Nachdem wir einen kurzen Snack aus der Kombüse genossen hatten, entschlossen wir uns ein reichhaltiges Abendessen mit den Tagesgästen einzunehmen.

Nach 15 -minütigem Spaziergang um den Hafen, die zunächst anvisierte Schwedenschanze hatte Ruhetag und Blick rückwärts auf einen erfolgreichen Tag,  gab’s lecker Seehecht und Bodenseefelchen sowie Schaschlikspieße mit Pommes.

Die Tagesgäste traten glücklich den Heimweg an und wir hatten noch einen wunderschönen Abend an Bord bis wir alle todmüde ins Bett gefallen sind. 

Irgendwie war es heute ein schöner Tag

je schöner der Tag, desto besser der Abend


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