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Morgen |
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Dienstag, der zweite Segeltag Morgens gegen 07:30 kamen unsere Tagesgäste Gerd und Rainer an
unserem Auslaufhafen in Konstanz an. Nach kurzem Schnack und einem ausführlichen
Frühstück mit allem was das Herz begehrt oder die Kombüse hergab.
Als alle nach einem ausgiebigen Frühstück satt waren, da
es tagsüber nur Snacks gab und keine warmen Speisen, hielten wir wie jeden Morgen unser
Briefing in unserem Salon ab. Unsere Tagesgäste kannten die Prozedur, da Sie bereits
erfahrene Segler waren.
Nach dem Briefing kam der letzte Toilettengang vor einem
ereignisreichen Tag aber dazu gleich. |
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 Mitsegler
Gerhard |
Als wir aus
dem Hafen ausliefen, war uns relativ schnell klar (Da wir die orangenen Blinkleuchten ca.
40 mal in der Minute 1. Warnstufe für Sturmwarnungen
auf dem Binnengewässer sahen.), das dies nicht der Tag für
Schönwettersegler war.
Die Schwimmwesten waren Pflicht.
Auf dem Seeweg nach Fussach erzielten wir
Knotenrekorde. Die Spitze lag bei 7,6 Knoten gesegelt von Rainer. Nach seinem Spruch, -
derjenige, der die höchste Knoten-Geschwindigkeit segelt, muss abends eine Runde zahlen,
wurde der Rekord an ihm abgegeben. Ich hatte bis dahin schon 7,5 Knoten erreicht. Ein
Glück, das der Rekord von ihm geknackt wurde.
Durch den starken Seegang konnte man sich
kaum in der Kajüte aufhalten. Wenn man den Horizont aus den Augen verliert, kann einem
leicht übel werden. Zudem wurde man von einem ins andere Eck geschleudert. (spaßig oder
nicht) |
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Als wir die
raue See hinter uns gelassen und uns schon alle auf das Abendessen gefreut haben, nahten
wir endlich unserer Anlegestelle in Fussach.
Denkste wohl!
Nach einem dreiviertelstündigen Ankommen
im Hafen und Jürgens verwunderten Blicken (Die haben ja den ganzen Hafen umgebaut, -
nichts mehr ist so wie es einmal war) wurde beim Bezahlen der Hafengebühren klar,
dass wir unglücklicher Weise doch tatsächlich den falschen Hafen angelaufen hatten
(Skipper Ahoi - und das Essen war schon in den Vorbereitungen - smile).
Nun ging es doch noch einmal los. Die
ganze Prozedur rückwärts. Also Taue los und ablegen. In den nächsten Hafen nach Fussach
- wir waren einfach eine Einfahrt zu früh.
Alles sah von der Seite her, von der wir
nahe dem schweizer Ufer unter Segeln kamen, einfach zu ähnlich aus. |
 
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Nach erfolgreicher Ankunft klappte das zweite
Anlegemanöver dank der erfolgreichen vorherigen Übung richtig gut und wir haben unser
Einlaufbier genossen. Nachdem wir einen kurzen Snack
aus der Kombüse genossen hatten, entschlossen wir uns ein reichhaltiges Abendessen mit
den Tagesgästen einzunehmen.
Nach 15 -minütigem Spaziergang um den Hafen, die zunächst
anvisierte Schwedenschanze hatte Ruhetag und Blick rückwärts auf einen erfolgreichen
Tag, gabs lecker Seehecht und
Bodenseefelchen sowie Schaschlikspieße mit Pommes.
Die Tagesgäste traten glücklich den Heimweg an und wir
hatten noch einen wunderschönen Abend an Bord bis wir alle todmüde ins Bett gefallen
sind. |
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