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Montag, der erste
Segeltag Bevor es mit dem heutigen Tag
losgeht, einen kleinen Rückblick auf Sonntag, den 18.05. - Tag der Anreise.
Bevor es los gehen konnte, mussten wir erst einmal unser
Boot spät nachmittags vom Vercharterer in Überlingen übernehmen. Ein erstes Hallo an
die Mitsegler, etwas Hektik und Unruhe. Hatten wir auch an alles gedacht? Wurde auch
nichts vergessen? Unser Skipper gab dann grünes Licht - das Boot ist unser! |
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 Mitsegler Marina |
Gepäck
und Lebensmittel verräumen war angesagt. Gab es hierbei etwas Besonderes? Hmmmm - mit
Ausnahme davon, dass Michaela mit einem Gepäck-Volumen anreiste, das mich bleich werden
und ernsthaft die Frage stellen lies: Wo zum Henker soll ich meine Sachen verstauen
und vor allem wo schlafe ich? sowie der Tatsache, dass unser Skipper seinen
Schlafsack vergessen hatte. Dies war jedoch nicht weiter tragisch, da Marina gerade um die
Ecke von Überlingen zuhause ist und ihr Sohn Feuerwehr spielte und Jürgen aus der Klemme
half.
Endlich
!!! Alles verräumt erstes
Bier an Bord.
Nach getaner Arbeit, konnten wir dann auch unseren
Mitsegler Markus aus der Schweiz mit einem freundlichen Grüzi an Bord der Sirius Cruiser
willkommen heissen. Ihm war es letztendlich nun doch noch gelungen, nach mehr als einer
Stunde Irrfahrt durch Überlingen, den richtigen Hafen ausfindig zu machen.
Nachdem die ersten Instruktionen und Informationen von
Jürgen erfolgten, gingen wir zum gemütlichen Teil über - dem Abendessen.
Gerhard und Marina hatten Kombüsendienst und versorgten
die Crew mit Gulasch und grünem Salat. Aufgrund der leeren Töpfe und Schüsseln konnte
davon ausgegangen werden, es hatte geschmeckt !! ? |
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Jetzt kommt der
erste Segeltag Morgens um 8.00 Uhr ist die Welt noch
in Ordnung, vor allem, wenn man eine derart reichhaltige Frühstückstafel vor sich stehen
hatte.
Es mangelte mal wieder an nichts!
Jeder kam auf seine Kosten. Nach dieser ersten Schlemmerei
und dem anschließenden Klar Schiff machen - hatten wir das erste Briefing.
Die noch ausstehenden Sicherheitseinweisungen wurden von
Jürgen nachgeholt. Danach hiess es, letzter Landgang, wir legen ab.
Bravourös wie immer, deixelte unser Skipper gekonnt das
Boot aus der engen Box - die Weite des Bodensees lag nun vor uns.
Das Wetter war nicht sehr berauschend, es nieselte und wir
hatten auch nicht viel Wind. Aber wer schon mal mitgesegelt war bei einem Come-together
weiß, dass der erste Tag immer zum Kennenlernen des Bootes genutzt wird - also Fahren
unter Motor.
Sage nur: kleine und große Kreise fahren, Boje über Bord
und römisch-katholisch anlegen. |
 
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Da das Wetter jedoch nicht besser wurde,
nahmen wir Kurs auf nach Konstanz, wo wir an diesem Abend im Hafen vor Anker gehen
wollten. Während der Fahrt wurden nachmittags
natürlich die obligatorischen Schnittchen gereicht. Darauf hatte sich unser Skipper doch
schon den ganzen Tag gefreut.
Gegen 17.00 Uhr fuhren wir in den Hafen ein und machten uns
auf die Suche nach einem geeigneten Liegeplatz, was sich als nicht ganz einfach erwies.
Die üblichen Gastplätze waren abgesperrt, weil dort eine neue Tatort-Folge gedreht
wurde. Nach mehreren Versuchen, die meisten Boxen waren zu eng, gelang es uns schließlich
unser Boot festzumachen und gönnten uns das Anlegebier.
Der Abend wurde dann mit einem leckeren Spaghetti-Essen
eingeläutet, welches wiederum von unserem bewährten Kombüsen-Team Gerhard und Marina
gezaubert wurde. Abgerundet wurde das Ganze durch nette Plaudereien und lecker Getränke. |
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