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Mittwoch, der dritte
Segeltag Der Tag startet
mit angenehmen 20 Grad und strahlend blauem Himmel um 6:30, zumindest für die männliche
Crew. Lach. Regi und ich schlafen noch bis 6.45 Uhr.
Heute erwarten wir als Tagesgäste Marina
und Gerhard. Gerhard kenne ich vom Starkbierfest bei Jürgen und Marina vom Segel-Chat,
freue mich auf die zwei.
Um 7:30 ist die männliche Crew bereit,
die weibliche ist noch in der Marina am duschen, so wie fast jeden Tag, grins. |
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 Mitseglerin
Beatrice |
Um 8:30 Uhr Begrüßung der Tagesgäste.
Marina hat frische Brötchen mitgebracht und Jürgen unser Skipper ein herrliches
Frühstück hergerichtet. Nach dem Frühstück machen wir Briefing und anschließend macht
Ramon mit den Tagesgästen die Sicherheitseinweisung.
Letzter Toilettengang, Sonnenschutz
auftragen und nichts steht mehr dem Auslaufen im Weg.
Um 10:30 fährt uns der Skipper unter
Motor aus dem Hafen. Leider ist Flaute und so fährt unser Tagesgast Gerhard uns unter
Motor auf den See hinaus. Nach kurzer Zeit werden wir von einem Motorboot verfolgt. Ups
wer will den da was von uns?
Es ist der Sohn des Vercharters, der uns
vor Radar bei der 300m Ufergrenze warnt.
Endlich um 11:30 kommt Wind auf, die
Segel sind gesetzt und wir segeln gemütlich mit 2.5 Knoten gesteuert von Marina über den
See, eine Wende bekommt sie tadellos hin.
Um 12:30 macht auch Regi ihre Wende
bravourös mit Kurs auf Kloster Birnau. Doch wir fahren in eine Flaute und auch eine
zweite Wende bringt nichts. Dafür werden wir vom Skipper mit einem feinen Snack verwöhnt
(den ich allerdings verpasste, da ich mich unter Deck hingelegt hatte, weil es mir nicht
so wohl war).
Um 13:30 dann ein Segelstopp. Die Leinen
der Genua haben sich in der Rolle beim versuchten Einholen verklemmt. Jürgen soll sie
lösen, doch das klappt nicht.
Um 14:15 bei 28 Grad, geben wir das
Unter- nehmen auf. Ramon, Willi und der Skipper ziehen die Genua wie eine Gardine
zusammen und verschnüren sie mit Tauen.
Nun nehmen wir Kurs auf die Ankerbucht
bei der Mainau. Da wollen wir ankern und einen Badehalt machen. Doch das will nicht so
klappen, wir setzen den Anker. Da Wind aufkommt, drückt uns die teilweise aufgeblähten
Genua zu nah ans Ufer. Dort ist zu wenig Tiefe, wir fahren wieder unter Motor ein Stück
rausund versuchen es noch einmal.
Ich bereite dem Skipper seine
geliebten Schnittchen zu und wir genießen die Sonne, den feinen Snack und das
erfrischende Bad. |
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Um 14:55 kommt Wind auf und Willi steuert
uns mit 4.5 bis 5.4 Knoten durch den Wind, herrlich.
Unser Tagesgast hat ein lausches Schlaf-
plätzchen auf der Badeplattform gefunden. Ein bisschen sorg ich mich, dass wir so
vielleicht ein Mann über Bord Manöver üben müssen. Doch er bleibt
wohlbehütet an seinem Schlafplatz, trotz- dem erwischt er einen ziemlichen Sonnenbrand an
den Füssen; auweia, Gerhard der Törn wird dir in Erinnerung bleiben.
16:15 super Wind wir schaffen 6 Knoten.
Der Skipper hat den Vercharterer angerufen. Der wird gegen 18.00 Uhr vor Sipplingen an
Bord kommen um die Führungsrolle der Genua zu entwirren.
16:45 bereite ich für die hungrige Crew
und die Tagesgäste eine kleine Zwischenmahlzeit zu. Alles ist ratzeputz weg.
Nach einer kleinen Flaute darf ich das
Schiff steuern, 17:20 Uhr, super ich schaffe sechs Knoten, bei 4.5 Knoten schaffe ich
meine erste Wende tadellos, stolz wie Anton, grins.
Bei sechs Knoten ist es mir doch ein
bisschen mullmig, doch der Skipper steht mir bei.
Um 18:00 kommt der Vercharterer an Bord,
und bevor wir richtig hinschauen konnten, hatte er bereits alles wieder ins Lot gebracht.
Um 18.:10 Uhr holen wir die Segel ein,
der Skipper fährt uns unter Motor sicher in den Hafen.
Heute haben wir 17,26 Seemeilen
zurückgelegt, es war ein superschöner Tag. |
 


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Um 18:30
das wohlverdiente Einlaufbier für die Herren und einen leckeren Schumi für die Damen.
Es wird gelacht und erzählt. Nach kurzem
Umziehen, sind wir um 20:00 Uhr bereit fürs Nachtessen im Restaurant "Seehof".
Marina und Jürgen kennen es bereits vom letzten Jahr.
Im Seehof treffen wir dann Rita und Gerd,
sie werden morgen unsere Tagesgäste sein.
Wir genießen das vortreffliche Essen, es
wird geplaudert und viel gelacht.
Um 22:10 treffen wir mit Marina und
Gerhard wieder auf der Aquarius zu einem Schlummertrunk ein. Der Erdbeerlimes ist fertig,
also kein Schumi mehr, doch unser Skipper hat noch einen MaraquiaLimes mitgebracht, so
wird ein neues Getränk kreiert und Marina tauft es auf den Namen: Kir Soleie, da es gelb
wie die Sonne leuchtet, schmeckt hervorragend.
Gegen 24:20 Uhr verlassen uns unsere
Tagesgäste, Willi und Gerd verziehen sich in die Kojen,
Regi, Ramon, Jürgen und ich lassen den
Abend bei einem Glas Wein noch ausklingen, um 24:55 ist dann Ruhe auf der Aquarius, ein
wunderschöner Tag ist zu Ende! |
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