www.uvis-segeln.de CT - I - 23.05.2007   Private Segelfreunde
  "Segeln, - nah und fern"

 

Segeln Website  -  Revierinfos und Törnberichte  -  Bodensee  -  Come-together-07-I  -  CT - I - 23.05.2007


Gestern

Hauptseite

Morgen

Mittwoch, der dritte Segeltag

Der Tag startet mit angenehmen 20 Grad und strahlend blauem Himmel um 6:30, zumindest für die männliche Crew. Lach. Regi und ich schlafen noch bis 6.45 Uhr.

Heute erwarten wir als Tagesgäste Marina und Gerhard. Gerhard kenne ich vom Starkbierfest bei Jürgen und Marina vom Segel-Chat, freue mich auf die zwei.

Um 7:30 ist die männliche Crew bereit, die weibliche ist noch in der Marina am duschen, so wie fast jeden Tag, grins.

Beatrice

Mitseglerin Beatrice




 

 

Um 8:30 Uhr Begrüßung der Tagesgäste. Marina hat frische Brötchen mitgebracht und Jürgen unser Skipper ein herrliches Frühstück hergerichtet. Nach dem Frühstück machen wir Briefing und anschließend macht Ramon mit den Tagesgästen die Sicherheitseinweisung.

Letzter Toilettengang, Sonnenschutz auftragen und nichts steht mehr dem Auslaufen im Weg.

Um 10:30 fährt uns der Skipper unter Motor aus dem Hafen. Leider ist Flaute und so fährt unser Tagesgast Gerhard uns unter Motor auf den See hinaus. Nach kurzer Zeit werden wir von einem Motorboot verfolgt. Ups wer will den da was von uns?

Es ist der Sohn des Vercharters, der uns vor Radar bei der 300m Ufergrenze warnt.

Endlich um 11:30 kommt Wind auf, die Segel sind gesetzt und wir segeln gemütlich mit 2.5 Knoten gesteuert von Marina über den See, eine Wende bekommt sie tadellos hin.

Um 12:30 macht auch Regi ihre Wende bravourös mit Kurs auf Kloster Birnau. Doch wir fahren in eine Flaute und auch eine zweite Wende bringt nichts. Dafür werden wir vom Skipper mit einem feinen Snack verwöhnt (den ich allerdings verpasste, da ich mich unter Deck hingelegt hatte, weil es mir nicht so wohl war).

Um 13:30 dann ein Segelstopp. Die Leinen der Genua haben sich in der Rolle beim versuchten Einholen verklemmt. Jürgen soll sie lösen, doch das klappt nicht.

Um 14:15 bei 28 Grad, geben wir das Unter- nehmen auf. Ramon, Willi und der Skipper ziehen die Genua  wie eine Gardine zusammen und verschnüren sie mit Tauen.

Nun nehmen wir Kurs auf die Ankerbucht bei der Mainau. Da wollen wir ankern und einen Badehalt machen. Doch das will nicht so klappen, wir setzen den Anker. Da Wind aufkommt, drückt uns die teilweise aufgeblähten Genua zu nah ans Ufer. Dort ist zu wenig Tiefe, wir fahren wieder unter Motor ein Stück rausund versuchen es noch einmal.

Ich bereite dem Skipper seine „ geliebten Schnittchen“ zu und wir genießen die Sonne, den feinen Snack und das erfrischende Bad.

*schnarch-ratz*

wo ist der Verklicker?

Segel ist besser wie fremdes Geld zählen

Flaute, - spiegelglatt ist die See

Mein See... 
...soweit das Auge reicht  Das Bier, - 
...muss auftauen

Jo mein ist das Reich 
und die Sonne 
und das Wasser 
und die Ewigkeit

 

 

Um 14:55 kommt Wind auf und Willi steuert uns mit 4.5 bis 5.4 Knoten durch den Wind, herrlich.

Unser Tagesgast hat ein lausches Schlaf- plätzchen auf der Badeplattform gefunden. Ein bisschen sorg ich mich, dass wir so vielleicht ein „ Mann über Bord“ Manöver üben müssen. Doch er bleibt wohlbehütet an seinem Schlafplatz, trotz- dem erwischt er einen ziemlichen Sonnenbrand an den Füssen; auweia, Gerhard der Törn wird dir in Erinnerung bleiben.

16:15 super Wind wir schaffen 6 Knoten. Der Skipper hat den Vercharterer angerufen. Der wird gegen 18.00 Uhr vor Sipplingen an Bord kommen um die Führungsrolle der Genua zu entwirren.

16:45 bereite ich für die hungrige Crew und die Tagesgäste eine kleine Zwischenmahlzeit zu. Alles ist ratzeputz weg.

Nach einer kleinen Flaute darf ich das Schiff steuern, 17:20 Uhr, super ich schaffe sechs Knoten, bei 4.5 Knoten schaffe ich meine erste Wende tadellos, stolz wie Anton, grins.

Bei sechs Knoten ist es mir doch ein bisschen mullmig, doch der Skipper steht mir bei.

Um 18:00 kommt der Vercharterer an Bord, und bevor wir richtig hinschauen konnten, hatte er bereits alles wieder ins Lot gebracht.

Um 18.:10 Uhr holen wir die Segel ein, der Skipper fährt uns unter Motor sicher in den Hafen.

Heute haben wir 17,26 Seemeilen zurückgelegt, es war ein superschöner Tag.




die guten Häppchen

Das verklemmte Vorsegel  Wo ist der Skipper?

Gibts noch was zu sagen Skipper?

Nein, - alles im grünen Bereich

Um 18:30 das wohlverdiente Einlaufbier für die Herren und einen leckeren Schumi für die Damen.

Es wird gelacht und erzählt. Nach kurzem Umziehen, sind wir um 20:00 Uhr bereit fürs Nachtessen im Restaurant "Seehof". Marina und Jürgen kennen es bereits vom letzten Jahr.

Im Seehof treffen wir dann Rita und Gerd, sie werden morgen unsere Tagesgäste sein.

Wir genießen das vortreffliche Essen, es wird geplaudert und viel gelacht.

Um 22:10 treffen wir mit Marina und Gerhard wieder auf der Aquarius zu einem Schlummertrunk ein. Der Erdbeerlimes ist fertig, also kein Schumi mehr, doch unser Skipper hat noch einen MaraquiaLimes mitgebracht, so wird ein neues Getränk kreiert und Marina tauft es auf den Namen: Kir Soleie, da es gelb wie die Sonne leuchtet, schmeckt hervorragend.

Gegen 24:20 Uhr verlassen uns unsere Tagesgäste, Willi und Gerd verziehen sich in die Kojen,

Regi, Ramon, Jürgen und ich lassen den Abend bei einem Glas Wein noch ausklingen, um 24:55 ist dann Ruhe auf der Aquarius, ein wunderschöner Tag ist zu Ende!

Sari und Willi beim Träumen

Einlaufbier!!

Guten Appetit!

Da bleibt einem ja die Spucke weg

wir werden kugelrund satt


Home Navigation Forum Designed by Jürgen Arnold
Copyright  ( © ) für Texte und Fotos 2003 - 2008 
Chat Feed back e:Mail