www.uvis-segeln.de CT - I - 28.06.2006   Private Segelfreunde
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Segeln Website  -  Revierinfos und Törnberichte  -  Bodensee  -  Come-together-06-I   -  CT - I - 28.06.2006


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Morgen

Mittwoch, der dritte Segeltag

Motto des Tages: "Du kommst hier net rein……….".

 Tja, da war er nun – schon der 3. Törntag. Noch etwas verschlafen, die Augen reibend bin ich um 6.30 aus der Koje gekrochen. Erst mal "reck und gähn……………" Die ganze Zeit an der frischen Luft macht doch recht müde. Rainer das alte Murmeltier war nur schon auf den Beinen, weil er mit unserem Skipper zusammen Kombüsendienst hatte. Und schließlich musste der Tisch bis 7.30 Uhr gedeckt sein, da zu diesem Zeitpunkt die Tagesgäste an Bord kamen.

Heute waren es Inge und Dirk. Hatte die beiden seit dem letztjährigen "Come-Together" nicht mehr gesehen. Und siehe da, pünktlich wie die Maurer betraten sie die "heiligen Planken" der Aquarius. Man - freute ich mich, die Beiden nach einem Jahr wieder mal zu sehen. Nach den 1. Plaudereien durften wir uns alle an den liebevoll, sehr reichhaltig gedeckten Frühstückstisch unserer Küchencrew "Rainer und Jürgen" setzen. Es fehlte wieder mal an nichts, nur das mit dem Brötchen aufbacken müssen wir noch ein wenig üben……. grins

Ahoi, - heute schreib ich - was dagegen?

Mitsegler Marina




Danach folgte wie jeden Morgen, das Briefing – Rainer als Logbuchschreiber ließ den vorigen Tag nochmals Revue passieren. Keine besonderen Vorkommnisse wurden verzeichnet, sodass wir das Briefing rasch beenden konnten. Auch Inge und Dirk erhielten die übliche Einweisung "Wo ist Was…….???" Diese Aufgabe wurde von Uwe mit Bravour erledigt. Nachdem dann alle noch mal die Gelegenheit zu einem Toilettengang genutzt hatten, liefen wir gegen 10.30 Uhr aus. In gewohnt gekonnter Manier natürlich, mit unserem Skipper am Ruder.

Es war schon sehr warm und man konnte erahnen, dass es wieder ein sehr heißer Tag werden würde. Dementsprechend mäßig war der Wind. Zur Überbrückung bis dann vielleicht doch noch etwas mehr Wind kommen sollte, durften Inge und Dirk abwechselnd mal an Ruder und die berühmten Kreise mit dem Schiff drehen.

Wir setzten dann Segel und fuhren Richtung Mainau. Wir schafften immerhin so an die 3 Knoten, was uns doch ganz nett übers Wasser gleiten ließ. Vor der Mainau wurde geankert – Badepause und natürlich die vom Skipper so heiß geliebten "Schnittchen" durften dabei nicht fehlen. Für Dirk hatten wir uns noch eine Überraschung ausgedacht. In Ermangelung genügender Haribo-Frösche beim letztjährigen Törn – blieb dem Armen nichts anderes übrig, als diese in einem Geheimversteck für sich zu bunkern. Blöd nur, dass wir dies entdeckten – lach…. !!!

Wir mögens morgens üppig, 
wer weiss was der Tag bringt

Das ist klar, - Ordnung muss sein

Relaxen ist erlaubt

Daher haben wir keine Kosten und Mühen gescheut und speziell für Dirk zwei Tüten Frösche gekauft. Als dann die Schnittchen gereicht wurden, saßen überall Frösche auf den Tellern.

Und noch mal Dirk: da er keine Badesachen mit hatte, sprang er kurzerhand – so wie Gott ihn schuf in die Fluten – sehr zur Erheiterung seiner Frau Inge.

An diesem Tag war seltsamerweise "Männerbadetag" – keine der Mädels hatte Bock auf baden gehen.

Wir genossen die Ruhe an Bord – ohne Männer - und lästerten dabei kräftig einen ab. Nachdem dann auch die Herren der Schöpfung wieder an Bord waren, wurde der Anker eingeholt und wir fuhren Richtung Hafen Uhldingen – wo wir diese Nacht verbringen wollten.

Um den Hafenmeister noch zu erreichen, mussten wir bis spätestens 16.00 Uhr im Hafen sein. Klappte alles wunderbar, auch das Anlegen in der Box. Danach gab es erst einmal das berühmte Einlaufbier. Jürgen und Sebastian gingen zum Hafenmeister, die Liegegebühr bezahlen und Schlüssel mitbringen für die Benutzung der sehr modernen Duschen und WC-Anlagen (in Seglerkreisen Marina genannt )




Inge hat Spass auf dem Boot

Skipper Jürgen wieder an Bord

Eingelaufen in Unter-Uhldingen

Auf vielfachen Wunsch, auch von Inge und Dirk – war an diesem Abend eigentlich geplant, wieder das hervorragende Buffet des Seehotels in Uhldingen zu genießen. Da wir nicht reserviert hatten, machten sich Moni, Dirk und Rainer und auf den Weg, für uns einen Tisch reservieren zu lassen. Doch – wie war die Überraschung groß, als sie zurückkamen und uns mitteilten, man hätte ihnen gesagt, es wäre nichts mehr frei. Auf gut deutsch – man wollte uns da nicht haben – wohl nicht fein genug, die Segler. Pffffffffffffffffffff, dann halt nicht.

Na ja, wer nicht will – der hat schon. Kurzerhand hatten sie dann einen Tisch beim Griechen reserviert. Das Essen war auch sehr lecker und mit vieeeeeel Knovi. Inge und Dirk hatten ihren Sohn zum Essen eingeladen, weil er gleichzeitig Chauffeur für die Beiden war und sie wieder in das Konstanzer Umland zurück brachte.

Nach dem Essen musste es natürlich noch ein Eis sein – klar – was sonst. So genehmigten wir uns beim Italiener ein Dessert in Waffel oder Becher. Dann hieß es Abschied nehmen. Inge und Dirk’s Chauffeur drängelte ein wenig, wollte nach Hause. Schade, hätte mich gerne noch länger mit den Beiden unterhalten.

Wir schlenderten also Richtung Boot zurück. Ein Gewitter zog auf, es fing ringsum an zu blitzen. Es sah richtig super aus, die hellen Blitze in der Dunkelheit.

Mit einem gemütlichen Trunk an Bord der Aquarius und div. Ligretto-Spielchen (wobei komischerweise die Arnolds immer vorn lagen…………. grins), ließen wir diesen schönen Tag ausklingen.

Impressionen im Hafen

Ja, wenn der Skipper nur was zu Essen hat

Die lüsterne Tafelrundes


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