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Dienstag, der zweite Segeltag Motto des Tages: Tag des Einlaufs
Der zweite Segeltag begann damit, dass um sieben Uhr
frische Brötchen an Bord kamen, um das Frühstück zu sichern.
Dem Borddienst blieben ab diesem Zeitpunkt nur noch eine
halbe Stunde Zeit das Frühstück, an dem zum ersten Mal sieben Personen teilnahmen,
vorzubereiten.
Denn unser Tagesgast Gerd traf pünktlich um halb acht ein.
Innerhalb einer Stunde war das üppige Büffet verspeist und es wurde Zeit, den Tagesplan
aufzustellen.
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 Mitsegler Uwe |
| Wie jeden Tag war dies natürlich
Teil des Briefings, das die Anwesenden auf den Tag und das Segeln einstellen sollte. Der Tagesgast wurde natürlich auch vortrefflich mit den
Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht, die Unfälle ausschließen sollten und dann
konnte es losgehen. Oder doch nicht?
Das Wetter war inzwischen sehr wechselhaft geworden.
Dennoch entschieden wir (eigentlich ja der Skipper) in See zu stechen. Das Abenteuer war
eher von kurzer Dauer, da nach nur einer knappen halben Stunde die Sturmwarnleuchten in
Sipplingen und Umgebung angingen.
Mit angelegten Schwimmwesten erreichten wir dann wieder
sicher unseren Heimathafen.
Um dem Sturm zu trotzen, genossen wir in dieser Zwangspause
ein zweites Frühstück aus Obst und Müsliriegel, um uns vom Kampf mit den Gewalten der
Natur zu stärken. |
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Zweiter Versuch.
Der
allerdings eine Stunde später wieder zu Ende war, da der Sturm wieder aufmerksam auf uns
wurde und uns mit einem 5er Wellengang zurück in den Hafen zwängte. Nichts desto trotz wagten wir unseren dritten Versuch nach dem sich
Wind und Wetter gegen halb zwei beruhigten.
Dieses Mal triumphierten wir und setzen Kurs auf die Insel
Mainau, die uns zum Ankermanöver einlud. Punk um 15 Uhr 45 ankerten wir dann auch und die
Badepause wurde eröffnet.
Das Wetter hatte sich inzwischen ins Gegenteil gekehrt und
die Sonne schien, dass sich ein Bad durchaus lohnte.
Eine Stunde später wurde der Anker wieder gelichtet und
die Heimreise nach Sipplingen angetreten, eine weitere Stunde später liefen wir dann auch
schon ein. |
 

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Völlig entkräftet vom Segeln und Ankern
beschloss man essen zu gegen. Nicht nur um den Küchendienst zu entlasten, sondern auch
weil es Tradition ist mit Tagesgästen essen zu gehen. In Sipplingen war aber in fast jeder Gaststätte Dienstags Ruhetag und so wollten
wir in der einzig offenen Gaststätte "Krone" gehen .Das hört sich jetzt so
leicht an. Doch wir hatten Glück den Koch beim Abschließen der Gaststätte noch zu
erwischen. Dieser wollte nämlich in den Biergarten auf der anderen Straßenseite seine
Arbeit fortführen jedoch nur in der Sparversion. Dennoch gelang es uns ihn umzustimmen
und die Gaststätte für immerhin sieben Kunden nochmals zu öffnen.
So kamen wir doch noch zu einem Essen oder besser zu einem
"Dinner for 7". Man muss nur mal bedenken, dass wir die uneingeschränkte
Aufmerksamkeit des Kochs und der Bewirtung hatten.
Das muss uns und der Gaststätte erst mal einer nachmachen!
Nach einem guten Mahl und einem völlig überarbeitetem Koch gingen wir zurück an Bord,
wo der Küchendienst seine zurückerhaltene Energie bestens in die Popkornmaschine steckte
und den Abend mit frischen Popkorn in Begleitung von Wein und Sherry ausklingen lies.
So endete der zweite Segeltag der als "Tag des
Einlaufs" betitelt wird. Um es zusammen zu fassen lief der Motor acht Mal, jedoch
nicht einmal die Hälfte der Zeit des Vortags. Das Wetter würde ich als wechselhaft
bezeichnen. Dem Namen "Tag des Einlaufs" ist dieser Tag mehr als gerecht
geworden. |
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