www.uvis-segeln.de CT - I - 27.06.2006   Private Segelfreunde
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Dienstag, der zweite Segeltag

Motto des Tages: Tag des Einlaufs

Der zweite Segeltag begann damit, dass um sieben Uhr frische Brötchen an Bord kamen, um das Frühstück zu sichern.

Dem Borddienst blieben ab diesem Zeitpunkt nur noch eine halbe Stunde Zeit das Frühstück, an dem zum ersten Mal sieben Personen teilnahmen, vorzubereiten.

Denn unser Tagesgast Gerd traf pünktlich um halb acht ein. Innerhalb einer Stunde war das üppige Büffet verspeist und es wurde Zeit, den Tagesplan aufzustellen.

 

Heute greife ich das Schreiben an

Mitsegler Uwe




Wie jeden Tag war dies natürlich Teil des Briefings, das die Anwesenden auf den Tag und das Segeln einstellen sollte.

Der Tagesgast wurde natürlich auch vortrefflich mit den Sicherheitsvorkehrungen vertraut gemacht, die Unfälle ausschließen sollten und dann konnte es losgehen. Oder doch nicht?

Das Wetter war inzwischen sehr wechselhaft geworden. Dennoch entschieden wir (eigentlich ja der Skipper) in See zu stechen. Das Abenteuer war eher von kurzer Dauer, da nach nur einer knappen halben Stunde die Sturmwarnleuchten in Sipplingen und Umgebung angingen.

Mit angelegten Schwimmwesten erreichten wir dann wieder sicher unseren Heimathafen.

Um dem Sturm zu trotzen, genossen wir in dieser Zwangspause ein zweites Frühstück aus Obst und Müsliriegel, um uns vom Kampf mit den Gewalten der Natur zu stärken.

Mit einen guten Frühstück 
kann fasst nichts mehr schieflaufen

Sebastian, - klar bei Vorleine?

Marina, - klar bei Auslaufen ?

Zweiter Versuch. … Der allerdings eine Stunde später wieder zu Ende war, da der Sturm wieder aufmerksam auf uns wurde und uns mit einem 5er Wellengang zurück in den Hafen zwängte.

Nichts desto trotz wagten wir unseren dritten Versuch nach dem sich Wind und Wetter gegen halb zwei beruhigten.

Dieses Mal triumphierten wir und setzen Kurs auf die Insel Mainau, die uns zum Ankermanöver einlud. Punk um 15 Uhr 45 ankerten wir dann auch und die Badepause wurde eröffnet.

Das Wetter hatte sich inzwischen ins Gegenteil gekehrt und die Sonne schien, dass sich ein Bad durchaus lohnte.

Eine Stunde später wurde der Anker wieder gelichtet und die Heimreise nach Sipplingen angetreten, eine weitere Stunde später liefen wir dann auch schon ein.




Und Palstek oder Achterknoten? 
- Kleine Knotenkunde

Moni, - klar bei Landstrom ausstecken

Uwe, - klar bei Landstrom abgeben

Völlig entkräftet vom Segeln und Ankern beschloss man essen zu gegen. Nicht nur um den Küchendienst zu entlasten, sondern auch weil es Tradition ist mit Tagesgästen essen zu gehen.

In Sipplingen war aber in fast jeder Gaststätte Dienstags Ruhetag und so wollten wir in der einzig offenen Gaststätte "Krone" gehen .Das hört sich jetzt so leicht an. Doch wir hatten Glück den Koch beim Abschließen der Gaststätte noch zu erwischen. Dieser wollte nämlich in den Biergarten auf der anderen Straßenseite seine Arbeit fortführen jedoch nur in der Sparversion. Dennoch gelang es uns ihn umzustimmen und die Gaststätte für immerhin sieben Kunden nochmals zu öffnen.

So kamen wir doch noch zu einem Essen oder besser zu einem "Dinner for 7". Man muss nur mal bedenken, dass wir die uneingeschränkte Aufmerksamkeit des Kochs und der Bewirtung hatten.

Das muss uns und der Gaststätte erst mal einer nachmachen! Nach einem guten Mahl und einem völlig überarbeitetem Koch gingen wir zurück an Bord, wo der Küchendienst seine zurückerhaltene Energie bestens in die Popkornmaschine steckte und den Abend mit frischen Popkorn in Begleitung von Wein und Sherry ausklingen lies.

So endete der zweite Segeltag der als "Tag des Einlaufs" betitelt wird. Um es zusammen zu fassen lief der Motor acht Mal, jedoch nicht einmal die Hälfte der Zeit des Vortags. Das Wetter würde ich als wechselhaft bezeichnen. Dem Namen "Tag des Einlaufs" ist dieser Tag mehr als gerecht geworden.

Nicht der Wind bestimmt den Kurs, 
sondern das Segel. 
Wo ist der Verklicker Gerd?

Nicht nur in der Kombüse ein Team, 
- Marina und Uwe


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