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Donnerstag, der vierte Segeltag Es ist 4.00 Uhr morgens und ich bin noch richtig müde, aber da wir
heute den Sonnenaufgang genießen möchten, muss auch ich aus meiner Kajüte kriechen.
Schnell noch an der Marina die Zähne geputzt und schon gehts los.
Nachdem wir erfolgreich aus dem Hafen ausgelaufen sind
steuert Inge unsere Yacht in Richtung Obersee, dem Sonnenaufgang entgegen. Der Erste hat
schon Kaffee gemacht, den wir jetzt nötig haben, denn wir sehen alle noch nicht wirklich
fit aus und außerdem ist es ak.
Um 5.45 Uhr ist es dann endlich soweit. Die Sonne streckt
uns ihre ersten Sonnenstrahlen entgegen. Da muss auch ich alte Schlafmütze zugeben, dass
sich das Aufstehen gelohnt hat! |
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 Mitseglerin
Stephi |
| Noch im Überlingersee angelangt haben wir
dann das erste Mal die Segel gesetzt. Doch leider sind nicht nur wir müde sondern auch
der Wind. Der lässt sich nämlich überhaupt nicht blicken und so beschließen wir nach
einiger Zeit die Segel wieder zu reffen. Da es leider trotz Sonnenstrahlen immer noch
nicht wärmer geworden ist beschließe ich nun alle Register zu ziehen. Jetzt muss die
gute alte Skiunterwäsche herhalten. Ich hätte nie gedacht, dass ich die im Juni noch
brauchen würde, aber an diesem Tag habe ich sie definitiv gebraucht!!! Heute haben Micha und Inge Kombüsendienst und es gibt heute a
zünftigs Weißwurstfrühstück. Doch ausgerechnet jetzt beginnt sich der Wind und
die See zu melden, so dass wir wirklich Mühe haben unsere Weißwürste erfolgreich vom
Teller in unseren Mund zu jonglieren.
Nachdem sich alle gestärkt haben, geht es nun weiter
Richtung Goren. Da unser Schmutzwassertank schon wieder voll ist, müssen wir den Hafen
dort anlaufen um die ganze Sch
. wieder raus zu schnuddeln. Da wir darin ja schon
Übung haben, geht alles recht schnell über die Bühne und wir machen uns weiter auf die
Fahrt Richtung Lindau.
So, die Segel schnell gesetzt und ab gehts!! Da wir
nun super Wind und auch Sonne haben, vergeht die Zeit wie im Fluge und ruckzuck befinden
wir uns schon vor Lindau. Da es jetzt knapp 13.00 Uhr ist beschließen wir uns wieder auf
den Rückweg zu begeben, da wir heute Abend in Unteruhldingen nicht zu spät anlegen
möchten.
Doch dann
was war das
.ein komisches Geräusch
an Bord. Wir versuchen es zu lokalisieren, möchten vielleicht irgendwelche
außerirdischen Segelfreunde Kontakt zu uns aufnehmen? Na ja nicht ganz, Dirk hat entdeckt
das, das ominöse Piepsen doch nur aus dem Radio kommt und so segeln wir ohne unsere
kleinen grünen Freunde weiter. |
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Heute zeigt unser Skipper Jürgen
dann noch was alles in ihm steckt. Nachdem Dirk zweimal erwähnt, dass er doch so gerne
einen Milchshake hätte, lässt sich Jürgen das natürlich nicht zweimal sagen. Kreativ
und spontan wie er eben ist, zaubert er aus unseren Vorräten einen Bananenmilchshake.
Für was so ein Skipper alles gut ist:)!! Auf dem
Rückweg nach Unteruhldingen haben wir dann super Segelwetter. Micha ist am Steuer und wir
lassen es richtig krachen. Jürgen sitzt ganz ruhig im Salon bis ihm das Logbuch um die
Ohren fliegt und er dann doch mal nachschaut ob seine Crew noch alles im Griff hat. Aber
keine Angst Jürgen, wir haben soeben nur die 8,28 Knoten geknackt und ich will jetzt die
10 !!!!
Nachdem der Wind etwas beständiger wird und wir vom
Obersee schon Richtung Überlinger See segeln darf ich ans Steuer. Das erste Mal während
dem Segeln am Steuer. Nach den üblichen Anfangsschwierigkeiten funktioniert es ganz gut
und es macht richtig Spass die Yacht über den See gleiten zu lassen. Nach einer gewissen
Zeit verwöhnt uns unser Kombüsendienst mit einer heißen Schoki und Studentenfutter, das
manche eher auf Deck verteilen anstatt zu essen aber wir wollen ja keine Namen nennen.
Warum bekam unser Skipper eigentlich noch mal den Spitznamen Krümelmonster? ...
So gegen 16.30 Uhr laufen wir dann in den Hafen von
Unteruhldingen ein. Schnell an einem Besucherplatz souverän angelegt, springen Micha und
Jürgen von Deck und machen sich schon auf den Weg zum Hafenmeister um abzuklären, ob wir
dort bleiben dürfen. Gott sei Dank haben wir das ok bekommen und können uns auf den Weg
zu unserer wohlverdienten heißen Dusche machen, natürlich erst nachdem wir uns unser
alltägliches Anlegebier getrunken haben. |
 
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Nachdem alle zurück vom Duschen sind,
gehts los zum Essen fassen in die Villa Seeblick. Da Inge, Dirk und
Jürgen dort schon mal waren und uns schon vor geschwärmt hatten wie genial das Essen
dort sein soll, sind wir natürlich alle gespannt und können es kaum erwarten dort an zu
kommen. Und sie haben wirklich nicht zu viel
versprochen. Ein Büffet soweit das Auge reicht. Allein von den Antipasti kommt man schon
ins Schwärmen, ganz abgesehen von den Hauptgerichten. Wir versuchen alles zu probieren,
aber irgendwann geht leider nichts mehr und auch unser Skipper Jürgen muss irgendwann
kapitulieren. Nach einem letzten wirklich netten Gespräch mit unserer süßen Bedienung
Maria aus Bulgarien machen wir uns wieder auf den Rückweg.
Da wir alle einen mächtigen Hunger hatten und schon sehr
früh in der Villa Seeblick waren, sind wir relativ früh wieder an Bord. Wir
lassen den Abend mit einem schönen Glas Wein und einer Runde Metro
ausklingen.
Jean-Luc hat uns an diesem Abend leider nicht besucht
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