www.uvis-segeln.de CT-05-1 - 08.06.2005   Private Segelfreunde
  "Segeln, - nah und fern"

 

Segeln Website  -  Revierinfos und Törnberichte  -  Bodensee  -  Come-together-05-I   -  CT-05-1 - 08.06.2005


Gestern

Hauptseite

Morgen

Mittwoch, der dritte Segeltag

Heute sind wieder Tagesgäste avisiert. Eine Familie mit zwei Kindern, allerdings fährt nur die Mutter mit der ältesten Tochter (Traude und Luisa Sausmikat) mit. Der Vater (Gottfried) will mit der jüngeren Tochter (Deborah) zum Affenfelsen nach Salem und ist dann selbst zu einem Segeltörn von Radolfzell nach Bermattingen am Zeller See eingeladen. Auf dem Bordplan wurde die ältere Tochter von Traude zwar als „Lusia“ ausgewiesen, aber Traude klärte uns auf, dass es „Luisa“ heißen müsse – Lusia klingt für meine Begriffe aber auch schön und hat etwas Geheimnisvolles.

Jürgen (unser Skipper) hat mit Steffi Kombüsendienst und uns mit einem köstlichen Frühstück versorgt. Wegen der beiden Tagesgäste (Traude und Luisa) gab es dies aber erst um 08.00 Uhr.

Unser Mitsegler Dirk

Mitsegler Dirk

Nach unserem gestrigen Erlebnis mit dem Keks-süchtigen Schwan Jean-Luc erzählte Jürgen die Story vom sterbenden Schwan: Auf einem Campingplatz hatte er miterlebt, wie ein Schwan in eine Hochspannungsleitung geflogen ist, die ihm den Kopf abtrennte, so dass er in einen See plumpste und ohne Kopf weiter schwamm. So etwas kann unserem Jean-Luc nicht passieren – wegen der vielen Kekse hat der ein zu hohes Startgewicht.

Traude wurde von Marina in das Boot eingewiesen. Luisa sah sich ebenfalls aufmerksam das Schiff an (damit war ihr Interesse am Segeln aber fast schon erschöpft). Wir stellten ein Animateur-Team extra für Luisa zusammen. Aber sie war etwas erkältet und schlief viel.

Es wird wieder ein herrlich-sonniger Tag werden. Um 10.30 Uhr sind wir aus Sipplingen ausgelaufen und machten eine Viertel Stunde später die erste unserer vielen Berta-über-Bord-Übungen. Diese Dame musste den Törn über viel aushalten und war eine neue Erfahrung für mich, denn sie gab während der ganzen Zeit keinen Mucks von sich.

 

unsere Tagesgäste im Anmarsch

Endlich Frühstück!!

Nach einigen Anlegemanövern vor- und rückwärts wurden um 11.50 Uhr endlich die Segel gehisst. In mäßigem Tempo ging es von Sipplingen bis vor die Insel Mainau (Untere Güll), wo wir um 13.30 Uhr den Anker warfen (per Hand, das Seil ist auch nur 30 m lang) und uns von den beiden Smutjes Jürgen und Stephanie mit Weißwürsten und Brot verwöhnen ließen.

Um 14.35 Uhr hieß es wieder: Anker lichten.

Es wurden erneut die Segel gehisst und die Rückfahrt nach Sipplingen angetreten. Gegen 16.30 Uhr hatte der Yachthafen in Sipplingen uns wieder. Jean-Luc begrüßte uns an der Hafeneinfahrt. Das Anlegen war inzwischen schon fast Routine.

Unser Liegeplatz an der inneren Außenseite der Mole ist nicht gerade breit und liegt direkt rechtwinklig zur Hafenausfahrt. Aber der Skipper hatte sich eine geniale Lösung für die direkte Bug-voraus-Einfahrt einfallen lassen. So gab es nach dem Festmachen wieder das obligatorische Einlaufbier und einen Sherry (für den, der es mochte).

Beginn des dritten Segeltages

Tagesgast Traude am Steuer

auf dem Weg zum nächsten Halt

Um 18.00 Uhr ging es in den „Seehof“ zum Essen, mit den Tagesgästen natürlich. Nachdem wir gestern schon in der „Krone“ das Essen getestet hatten, empfanden wir den „Seehof“ als noch besser.

Die meisten von uns nahmen Fischgerichte zu sich (Bodensee-Felchen). Erdbeeren wurden angepriesen, gab es aber nicht, dafür eine Runde Cappuccino bzw. Latte macchiatto. Später gesellte sich noch Traudes Mann Gottfried mit der jüngeren Tochter Deborah zu uns. Da Deborah gerne Pommes frites aß, ihre Schwester aber schon fast alles verspeist hatte und die Zeit drängte, ließ Gottfried sich eine Portion einpacken. Übrigens hing über dem Tresen ein großes Schild: Freibier gibt es morgen.

Das war uns aber zu spät, und so sind wir zurück an Bord gegangen. Dort gab es noch einen Uzo zum Abhängen.

Es war eine herrliche Abendstimmung, mit einem wunderbaren Sonnenuntergang im Westen (wo sonst auch).

Am nächsten Tag bemerkten wir das „Gastgeschenk“, das Luisa uns hinterlassen hatte – eine volle Windel hinter der Bordtoilette. Wir haben lange gerätselt, wo dieser eigentümliche Geruch eigentlich herkam und unseren Fäkalientank schwer im Verdacht gehabt.

Aber das ist die Geschichte des nächsten Tages …

Abschluss des Segeltages mit 
einem herrlichen Fischessen

abendliches Fischessen

Sonnenuntergang am Sipplinger Hafens


Home Navigation Forum Designed by Jürgen Arnold
Copyright  ( © ) für Texte und Fotos 2003 - 2008 
Chat Feed back e:Mail