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Freitag, der letzte Törntag. - Selten ein Schaden ohne Nutzen, so starteten wir in den letzten Tag. Wie immer war der männliche Teil der Crew sehr früh auf den Beinen. Michael, noch hochmotiviert vom Erfolg des Kochevents am Vortag, spülte Gläser und plante mit Inge ein weiteres gelungenes Frühstück für die Crew. Heißes Wasser für den leckeren Cappuccino war angesagt.

Nachdem der Wasserkocher durch ständigen Stromausfall nicht einsatzfähig war, wich man auf Gas aus. Die leere Gasflasche löste die Frühstücks-Morgenaktivität in Wohlgefallen auf und wir waren gezwungen nach Alternativen Ausschau zu halten.

Das Frühstücksbuffet im Ultramarin erschien verlockend!

Bayram, als Verwalter der Bordkasse, gab grünes Licht und so saßen wir kurz vor 9 Uhr vor Rühreiern, Obstsalat, Brötchen ... Gar nicht so schlecht als Start für einen wettertechnisch unsicheren letzten Tag.

Annabell fehlte, aber sonst war alles perfekt!

Eine schöne Zeit auf dem See

Mitseglerin Inge

Bereits um 10 Uhr gab Bayram das Kommando zum Ablegen und steuerte die Caipirinha aus dem Hafen.

Bald wurden die Segel gesetzt und Bayram erreichte als Steuermann für diese Woche gigantische 2,6 kn. Der Wind war unstetig, die Segel wurden eingeholt, der Motor angeworfen.

Inge übernahm das Steuer, der Wind frischte wieder etwas auf, also - wieder Segel setzen, der

Skipper räumte unter Deck auf, gab eine Runde Müsliriegel aus und übergab die letzten Spagetti dankbar den Fischen. Plötzlich ertönte in der Nähe von Schloss Montfort der Startschuss für eine Regatta (oder eine Treibjagd?)!

Jetzt, kurz vor Törnende, brach sich Rainers Segelleidenschaft Bahn. Er sprang auf, schiftete den Traveller nach Steuerbord, veränderte den Holepunkt der Fock und trimmte die Segel perfekt.

Frühstück im Ultramarin

Jetzt st Michael der Steuermann

Gewissenhaft bei der Kartenarbeit

Die ungewohnten Aktivitäten an Bord holten selbst Michael, der erschöpft von den Anstrengungen der Woche in der Koje lag, an Deck.

Bald sollte sich der Erfolg der Trimmaktion beweisen, Mit 2,7 kn konnte Inge Bayram auf den Silbermedaillenplatz verweisen. Wir wendeten, knüppelten Höhe und näherten uns kurz vor 15 Uhr zufrieden wieder Gohren, unserem Heimathafen.

Das Anlegemanöver war perfekt, der Skipper sparte wie immer nicht mit Lob und die Crew krönte den Segeltag mit einem geübten „Ping“.

Etwas enttäuscht stellte Michael fest, dass Miss Oberschwaben nicht am Steg stand, um ihn zu seinem Auto nach Kressbronn zu chauffieren. So konnte sich Inge endlich für die nächtliche Clo-Schlüssel-Unterstützungungsaktion bedanken und Michael nach Kressbronn bringen.

Zu ihrem größten Bedauern mussten beide bei der Rückkehr feststellen, dass das Schiff bereits leergeräumt war und die Übergabe lief. So endete der Tag und der Törn relaxt im Bistro bei einem Cappuccino.

Abschiednehmen - Weg zurück zum Land Resümee: Zusammenfassend möchte ich Jürgen, unserem Skipper, ein Riesenlob für den perfekt organisierten und überaus angenehmen Törn aussprechen.

Aber, was wäre ein Skipper ohne die richtige Crew!

Zum Abschluss ins Bistro Ahoi

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