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Segeln Website - Revierinfos
und Törnberichte - Bodensee - Come-together-04-I - CT - I - 04.06.
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Heute sind wir am letzten Tag des ersten
Törns angelangt. Ich schaue aus dem Schiff, endlich einmal ein freundlicheres Wetter. Dirk und ich haben heute Kombüsen-Dienst. Wir hatten
uns am abend abgesprochen. Dirk steht früh auf, fährt mit dem Auto nach Langenargen und
versorgt uns mit frischen Backwaren.
Am letzten Tag verwöhnen wir die Crew mit frischen
Se(e)len, Brezeln und Weißwürsten auf besonderen Wunsch unserer Segelneulinge aus dem
Norden (leider ohne Bier). Das Frühstück mundete uns besonders.
Wir haben schon 8:15 Uhr, - mal sehen wann wir den Hafen
verlassen können. |
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 Co-Skipperin Monika |
| Am Abend zuvor hatten wir ein Problem
festgestellt, welches wir heute schon vor dem Frühstück dem Vercharterer meldeten, denn
wir wollten den herrlichen Tag unter vollen Segeln nutzen. Jede Minute zählte, endlich
kein Regen. Doch selbst nach unserem ausführlichen
Frühstück, schaute noch keiner nach unserem Problem. Einer machte sich auf den Weg um
nachzusehen, wann wir mit dem Monteur rechnen können. Beim Vercharterer und seinen Leuten
stellte sich scheinbar ein mediterranes Gefühl ein. Ja, ja wir kommen gleich.
Unser Problem, - am Vorabend hörten wir, wie immer wieder
Mal die Frischwasserpumpe einsetzte, obwohl wir gar kein Wasser verbrauchten. Die Männer
schauten sich die Bilge und den Motor an und tatsächlich stand dort Wasser. Endlich kam
der Monteur, schaute sich die Sache an und versprach uns am Abend den Boiler
auszutauschen.
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Gegen 10:00 Uhr verließen wir unseren
Liegeplatz und tankten erneut Frischwasser, da der Tank durch unser Problem einiges Wasser
verlor. Nach getaner Arbeit konnten wir nun in aller
Ruhe hinaus aufs Schwäbische Meer - Segel setzen.
Die Sonne lachte frech hinten Wolken hervor - wir segelten
mit halben Wind und 1,8 bis 2,5 Speed. Wir genossen zum ersten Mal unsere
Ausfahrtmusik, - den Bolero" von Ravel gespielt von André Rieu -
relaxten ausgiebig und ließen die Sonnenstrahlen an uns heran.
Welch ein herrliches Gefühl - nach vier bescheidenen
Regentagen. Ein jeder hing mit seinen Gedanken irgendwo herum und genoß einfach nur die
Sonnenstrahlen.
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Auf offener See machten Dirk und ich, die
ersten berühmten Segler-Schnittchen, die es zuvor auf diesem Törn noch nie
gab. Belegte Seelen mit Wurst und Käse, Butterbrezeln und für unseren Skipper alles
extra scharf mit roten Pefferonis und als krönenden Abschluß Cappuchino mit
Butter-Mäuschen. Es mundete uns allen sehr. Der
Wettergott hatte uns bei diesem Törn nicht besonders verwöhnt, jedoch hatten wir
kulinarische Tage an und außerhalb von Bord. Wir drei Ehepaare erlebten ein paar nette
Tage miteinander.
Der Wind ließ zwar zu Wünschen übrig, doch genossen wir
den ganzen Tag die erhofften und gewünschten Sonnenstrahlen.
Gegen 16:00 Uhr liefen wir wieder im Hafen ein. Claudia,
Inge, Stefan und Dirk hatten es eilig und zwischenzeitlich schon gepackt. Alle vier
wollten direkt nach dem Törn noch nach Hause fahren. Eine weite Heimreise stand Ihnen
bevor, besonders für Inge und Dirk - die durch ganz Deutschland mußten. |
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| Am Hafenbecken entdecken wir Anita und Bernd -
unsere Segler für den Wochenend-Törn, sie kommen an Bord - Hallo Ihr Lieben - Ihr habt
ja tolles Wetter mitgebracht - Super. Gegen 16:30 Uhr
kommt der Monteur und schaut sich noch mal die Geschichte an, kann jedoch nichts weiter
erledigen - ist nicht so nett.
Wir nehmen Abschied (es ging alles ganz schnell), ich meine
wir hatten ein paar nette Tage miteinander verbracht, leider konntet Ihr das Segeln
nicht erleben da wir nie ordentlich Wind hatten. Ich (wir) hoffen, euch hat es
trotzdem ein wenig Spaß bereitet - für das Wetter können auch wir nichts (leider).
Gegen 17:30 Uhr treffen Renni und Gabi ein, fragen nach
euch (Inge, Claudia, Dirk und Stefan), konnten eure Entscheidung bereits abzufahren, aber
verstehen - Schade. Ein neuer Abschnitt beginnt für Jürgen und mich, ab sofort beginnt
ein neuer Törn - mit einer neuen Mannschaft. |
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Nachdem der angekündigte Monteur fertig war,
konnten alle Kojen belegt werden. Anita und ich machen uns schon ans Abendessen. Wir essen
an Bord, es gibt heute erstmals richtiges Fleisch. Anita hat uns mit Wurst und
Fleisch versorgt. Heute speisen wir richtig ausgiebig Kässpätzle, Fleisch und
Salat mit Röstzwiebeln, (Knoblauch und Pefferoni für Renni und Jürgen) - es haben
sich zwei Scharfe gefunden. Zu diesem
Essen trinken wir zwei Flaschen Rotwein, sitzen gemütlich beieinander, beschnuppern uns.
Es scheint ein schönes Wochenende zu werden.
Nach dem Wein und einem ereignisreichen Tag fallen mir die
Augen immer wieder zu. Ich gähne so vor mich hin und stecke die Anderen leider mit an -
Sorry war nicht meine Absicht.
Gegen 23.30 Uhr machten wir nochmals einen Toilettengang
und allesamt ging es ab in die Kojen, denn morgen sollte es ja wieder schön sein. - Gute
Nacht! |
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