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Morgen |
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Heute ist Mittwoch. Für Dirk und mich ein ganz besonderer Tag, denn heute soll es zum
ersten Mal für uns auf den See gehen.
Bereits am Dienstagabend wurde vereinbart, dass unser
Skipper Jürgen morgens in der Frühe das Wetter kontrollieren wird, damit man bei gutem
Wetter ganz zeitig aufbrechen kann, um den Sonnenaufgang auf See zu erleben. |
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 Mitseglerin Inge |
Gesagt, getan. Morgens um vier weckt uns der
Skipper. Für alle nur ein kurzer Toilettengang.
Beim ersten Morgengrauen stechen wir in See. Sicher bringt der Sipper die Bavaria 37 aus
dem Hafen. Dirk und ich sind erstaunt wie routiniert
unsere Mitsegler Claudia und Stefan sich schon auf dem Schiff bewegen und die gegebenen
Anweisungen des Skippers umsetzen.
Unter Motor fahren wir auf den See. Nach einiger Zeit
erleben wir den Sonnenaufgang auf See. Ein bewegender Moment. Auch deswegen, weil die Ruhe
von der man umgeben ist, alles andere von einem abfallen läßt.
Der Kombüsendienst macht ein gutes Frühstück mit
Rührei. Grad das richtige, denn es ist doch noch sehr frisch am frühen Morgen. Auch der
Tee, Kaffee und Cappuchino findet guten Absatz. Gefrühstückt wird diesmal in zwei
Schichten, da der Skipper Strecke machen möchte. |
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Nach dem Frühstück und dem Aufräumen
beginnt der Skipper Dirk und mir die wichtigsten Funktionen zu erklären. Wir lernen wie die Segel heißen, welche Funktionen die einzelnen
Seile haben usw.
Und nun wird es Ernst. Die Segel werden gehisst. Ein
schöner Anblick, hinzu kommt, dass die Sonne raus kommt.
Wir lernen Wenden zu fahren. Abwechselnd darf jeder mal ans
Ruder, Befehle ausgeben oder die Segelstellung verändern.
Der Skipper hat über alle und alles ein wachsames Auge. |

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Gegen 16 Uhr laufen wir in den Hafen von
Unteruhldingen ein, bekommen vom Hafenmeister einen Liegeplatz zugewiesen und machen das
Boot fest. Nachdem die Liegegebühr bezahlt und der
Toilettenschlüssel ausgehändigt wurde, ging es daran, sich frisch zu machen, denn
diesmal sollte die Kombüse kalt bleiben und ein Landgang gemacht werden.
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Gemeinsam ging man von Bord, suchte ein sehr
ansprechendes Hotel und speiste vorzüglich. Man
hätte uns wohl an Bord kugeln können, so vielseitig war das Büfett und dementsprechend
viel hatte jeder gegessen. Wieder an Bord ließ man den wunderschönen, wenn auch langen
und anstrengenden Tag, in einer netten Gesprächsrunde ausklingen.
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